Der Vereinsvorstand der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung besteht seit November 2024 aus Alke Jenss Sebastian Klauke und Stefanie Wöhl.
Alke Jenss (Dr. phil.) ist Senior Researcher am Arnold-Bergstraesser-Institut in Freiburg und forscht zur Rolle des Staates in Konflikten um Infrastrukturprojekte in Lateinamerika, zu städtischen, staatlichen und transnationalen Dynamiken in der Sicherheitspolitik und vergleichender politischer Ökonomie. Zu ihren Veröffentlichungen gehören "Selective Security" (2023), die Sammelbände "The spatiality and temporality of urban violence" (2023) und "Sozialstrukturen in Lateinamerika" (2021), und "Grauzonen staatlicher Gewalt" (2016).
Sebastian Klauke (Dr. phil.) ist Politikwissenschaftler und Soziologe. Er studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Anglistik an den Universitäten Gießen und Kiel. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf Krisen- und Staatstheorie sowie Ideen- und Theoriegeschichte. Promotion in Kiel. Er ist Mitglied der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung und ist Mitherausgeber der Bände »Was ist der ›Stand des Marxismus‹? Soziale und epistemologische Bedingungen der kritischen Theorie heute« (2015) und »Alltägliche Grenzziehungen. Das Konzept der ›imperialen Lebensweise‹, Externalisierung und exklusive Solidarität« (2019).
Anne Engelhardt (Dr. rer. pol.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Methoden und methodologische Grundlagen (IMMS) der Universität Göttingen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die politische Ökonomie des Körpers, logistische Infrastruktur und soziale Konflikte. Ihre theoretischen Zugänge sind kritische politische Ökonomie, materialistische Ökologie, soziale Reproduktionstheorie, materialistische Staatstheorie, Bewegungsforschung und Legal Labour Geography. Sie arbeitet mit relationalen Nord-Süd-Vergleichen zwischen europäischen und lateinamerikanischen Räumen. Ihre Dissertation wurde unter dem Titel „Logistical Chokepoints, Precarious Work, and Social Reproduction. Labour Conflicts and the Metabolic Rift in Ports and Airports in Brazil and Portugal” veröffentlicht. Gemeinsam mit Michaela Doutch, Tatiana López, Saumya Premchander und Miriam Wenner hat sie den Sammelband „Arbeitswelten. Neue Perspektiven aus Räumen der Re/Produktion” herausgegeben. Sie ist außerdem Mitglied der Prokla-Redaktion.
Geschäftsführung
Seit Juli 2016 ist Fabian Georgi Geschäftsführer und Kassenwart der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung.
Fabian Georgi (Dr. phil.) studierte Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen an der Freien Universität Berlin und der University of Kent, Canterbury/GB. Tätigkeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Berliner Institut für Vergleichende Sozialforschung (BIVS) und Lehrbeauftragter am Otto-Suhr- Institut für Politikwissenschaft der FU Berlin. Promotion an der FU Berlin als Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Philipps-Universität Marburg. Tätigkeit an der Universität Marburg als Postdoktorand und Vertretungsprofessor für politische Ökonomie der BRD und der Europäischen Integration (WiSe 2019/2020) und für politische Theorie und Ideengeschichte (WiSe 2022/2023). Gegenwärtig wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kassel, im Rahmen der Global Labour University. Engagement in der »Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung« (AkG), u.a. als Vorstandsmitglied und Geschäftsführer, im »Netzwerk für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung« (kritnet) sowie als Redaktionsmitglied der Zeitschrift »movements. Journal für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung«. Mitglied der »Forschungsgruppe Staatsprojekt Europa«. Zahlreiche Veröffentlichungen, Vorträge und Workshops zu Migrationspolitik, europäischer Integration, kritischer Wissenschaft und Staatstheorie. Gewinner des Antonio-Gramsci-Dissertationspreises für kritische Forschung in der Migrationsgesellschaft. Mehr Informationen: https://fabiangeorgi.de/
Kontakt: fabian.georgi[at]akg-online.org